Tagungsreihe beginnt

Tipp

Biblische Anregungen

Unter biblischen Impulsen finden sie 52 kurze Beiträge über Familien in der Bibel. Da geht es um Lieblingskinder genauso wie um Jesu Verwandte, um Ehepaare oder das Elterngebot. Der Spannungsbogen ist groß. Alle Beiträge sind Anreiz zum Gespräch mit anderen oder regen das eigene Nachdenken an. Alle sind geeignet als kurze Andacht zu Beginn einer Gemeindeveranstaltung.

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Landessynode 2013 - Theologischer Ausschuss

Klärungen und Konsequenzen

(Bielefeld, 22.11.2013) Der Theologische Tagungsausschuss der Landessynode hat sich mit vier Fragestellungen, die sich aus dem Zwischenbericht zur Hauptvorlage "Familien heute" ergeben, beschäftigt: Biblisches Zeugnis und Familienformen, Schriftverständnis, Familie als Institution und Konsequenzen für liturgisches und gottesdienstliches Handeln.

Aufgrund der Beschlussvorschläge des Theologischen Ausschusses hat die Landessynode beschlossen:

  • Den Kirchengemeinden soll in gedruckter Form eine Leseauswahl mit Texten, die sich Familienformen, Rollenbildern in der Bibel und in der Kirchengeschichte beschäftigen, zur Verfügung gestellt werden.
  • Außerdem beauftragt die Landessynode den Ständigen Theologischen Ausschuss, im Zusammenhang der Diskussion um die Hauptvorlage Hermeneutik und evangelisches Schriftverständnis in verständlicher Sprache darzulegen.
  • Weiterhin soll der Ständige Theologische Ausschuss, die Bedeutung des in der Diskussion über die Hauptvorlage eingeführten Begriffs "Institution" im Blick auf die Familie zu vertiefen und kritisch zu entfalten. Dabei ist zu beschreiben: "Familien benötigen einen verlässlichen Schutzraum sowie eine entlastende Erwartungssicherheit, welche die Einzelnen in ihrem Familienleben vor Überforderungen bewahren. Familie ist eine gegebene Erfahrung jedes Menschen, die als Gottesgeschenk beschrieben werden kann und als Institution der gestaltenden Annahme bedarf." Die Landessynode bittet den Ständigen Theologischen Ausschuss, diese Perspektive auch im Blick auf Ehe und andere Lebenspartnerschaften zu bedenken.
  • Außerdem soll die gottesdienstliche Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ermöglicht werden.
  • Darüber hinaus hat die Diskussion zur Hauptvorlage die Notwendigkeit einer Klärung des evangelischen Eheverständnisses deutlich gemacht. Was ist eine evangelische Trauung? Unterscheidet sie sich von anderen gottesdienstlichen Segenshandlungen?

Einbringungsrede Theologischer Ausschuss im Wortlaut.

Beschlüsse der Landessynode im Wortlaut

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Landessynode 2013 – Ausschuss Hauptvorlage

Kleine und große Schritte, um Familien heute zu stärken

(Bielefeld, 21.11.2013) Die Evangelische Kirche von Westfalen will familienfreundlicher werden. Modelle und Methoden für familienfreundliche Arbeitsbedingungen, das Eingehen auf familiäre Situationen mit Blick auf Arbeitszeiten und Dienstpläne oder befristete Arbeitsverträge - all das soll nach dem Willen der Synode weiterentwickelt werden. Bis zur nächsten Landessynode im November 2014 soll eine Projektgruppe aus Ehren- und Hauptamtlichen dazu Vorschläge erarbeiten. Das hat die Westfälische Landessynode heute Abend beschlossen.

Kirche und Diakonie könnten mit geeigneten Maßnahmen den gesellschaftlichen Wandel mitgestalten, heißt es in der Vorlage. Denn "Kirche und Diakonie haben einerseits das Ziel, familienfreundliche Dienstleistungen anzubieten. Sie müssten dies andererseits mit familienfreundlichen Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden verbinden. In diesen beiden Zielen liegt eine besondere Spannung, die es mit allen Betroffenen zu lösen gilt."

Die Landessynode hält es außerdem für notwendig, die bestehenden staatlichen Förderinstrumente der Familienpolitik auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen. Statt der überwiegend monetären Familienförderung sei dem Rechtsanspruch auf Hilfen zur Erziehung nach SGB VIII und dem Ausbau der Prävention besondere Aufmerksamkeit zu schenken, so die Vorlage.

Darüber hinaus enthält die Vorlage Empfehlungen, wie sich zukunftsfähiges kirchliches und diakonisches Leben und Handeln in den Kirchengemeinden und Sozialräumen gestalten und weiterentwickeln lässt.

Die Vorlage des Ausschusses Hauptvorlage im Wortlaut

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Landessynode 2013

Intensive und konstruktive Diskussionen auf ganz unterschiedlichen Ebenen

Der Theologischen Vizepräsident Albert Henz brachte am Montagabend den Zwischenbericht zur Hauptvorlage ein.

(Bielefeld, 18.11.2013) Heute Abend brachte der Theologische Vizepräsident Albert Henz den Zwischenbericht zur Hauptvorlage "Familien heute" in die Synode ein. Gleich eingangs stellte er fest, "dass es eine intensive und konstruktive Diskussion dazu auf ganz verschiedenen Ebenen gegeben hat." Das begann schon bei der Erstellung der Vorlage selbst und setzte sich fort in zahlreichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, für die das Dezernat häufig Referenten und Veranstaltungsformate vermittelt hat. Das Diskussionsforum im Internet und die dort zur Verfügung gestellten Materialien wurden in einem so bei uns bislang nicht gekannten Ausmaß genutzt."

In allen Debatten zeige sich, wie sehr Gesprächsbedarf über die weitreichenden Veränderungen und deren Bewertung besteht. Die Bereitschaft, auch mit nichttraditionellen Familienformen wertschätzend und unterstützend umzugehen, werde grundsätzlich positiv und als notwendig angesehen. Auf dieser Synode werde noch nicht abeschließend über das Impulspapier beraten, denn der Diskussionsprozess sei um ein Jahr verlängert worden, so der Vizepräsident.

Als Schwerpunkte der Diskussion nannte er bespielhaft die theologische Auseinandersetzung mit dem Familienbegriff, die Frage nach der Familienfreundlichkeit der Arbeitgeberin Kirche und Diakonie und die bessere Vernetzung der in Kirche und Diakonie bereits vorhandenen Unterstützungsangebote.

Ab Dienstagnachmittag werden im Theologischen Ausschuss und im Hauptvorlagenausschuss der Landessynode die Themen und Tendenzen des bisherigen Prozesses bearbeitet und überlegt, wie die Weiterarbeit im nächsten Jahr aussehen kann.

Einbringung des Zwischenberichtes im Wortlaut

Zwischenbericht im Wortlaut

Einbringung des Zwischenberichtes zum Hören.

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Landessynode 2013

Familie ist Hauptthema

Präses Annette Kurschus während ihres mündlichen Berichtes.

(Bielefeld, 18. 11. 2013) Seit heute tagt die Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). Seit heute wird auch über "Familien heute" beraten. Es sei das Thema, das die EKvW in den zurückliegenden Monaten vorrangig beschäftigt habe, sagte Präses Annette Kurschus in ihrem mündlichen Bericht zum Auftakt der Synode. "Unser Anliegen ist: Die in Veränderung begriffene familiäre Wirklichkeit wahrzunehmen, ihre vielfältigen neuen Formen zu würdigen, uns mit unseren kirchlichen Angeboten darauf einzustellen und Familie auf diese Weise zu stärken." Dies geschehe - so die Präses - "nicht in kritikloser Anpassung an den gern verunglimpften 'Zeitgeist', es hat seinen Grund vielmehr in der Treue zum Kernauftrag unserer Kirche. Wo wir von Familie sprechen, braucht es Verlässlichkeit und Treue, gegenseitige Verantwortung auf Dauer und fürsorgliches Einstehen füreinander. Diese Kriterien sind unaufgebbar für jede Form familiären Zusammenlebens."

Vor einem Jahr ist der Synode das Impulspapier "Familien heute" vorgelegt worden. Seitdem gibt es auf allen Ebenen der Evangelischen Kirche von Westfalen darüber einen Diskussionsprozess. Die Synode wird sich nun mit einem Zwischenbericht beschäftigen. Das Thema bleibt ein weiteres Jahr auf der Tagesordnung. Für 2014 sind abschließende Beschlüsse vorgesehen.

Hier geht es zum mündlichen Bericht der Präses, Auszug Familie.

umd hier zum Anhören des mündlichen Berichtes. (Auszug "Familie mehr als ein Netzwerk")

Die fortlaufende Berichterstattung zur Synode finden Sie hier.

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Service: Entwurf für eine Veranstaltung

Wir sind Familie

Auf der Suche nach Material, um in einer Gruppe über das Thema "Familien heute" ins Gespräch zu kommen? Nicole Richter hat am 24. Januar 2013 im WDR eine Radioandacht gehalten. Unter Material können Sie diese hören und downloaden. Außerdem gibt es dort einen Vorschlag für die Gruppenarbeit.

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Neu

Fundgruben für Daten und Fakten zum Thema Familie

Wie geht es der Familie heute? Und wie wird es morgen sein? Immer wieder gibt es zu diesen Fragen wissenschaftliche Studien und spannende öffentliche Diskurse. Diese werden ab sofort in der Rubrik "Gesellschaftliche Impulse" aufgegriffen und kurz kommentiert. Zu Beginn stellt Dr. Remi Stork Ihnen die wichtigsten "Fundgruben" für aktuelle Daten und Fakten zum Thema Familie vor.

Dr. Remi Stork ist beim Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe Referent für Familienpolitik und Grundsatzfragen der Jugendhilfe. Er ist Geschäftsführer der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen Westfalen-Lippe.

Service

Materialien stehen zur Verfügung

Materialien für Gemeindebriefe, Gruppenstunden und Gesprächskreise finden Sie in der Rubrik Material. Hier stehen Ihnen die Bilder der Hauptvorlage, ein Einführungstext sowie ein Praxisbeispiel zur Diskussion zur Verfügung. 

Vortrag

Die Familie in biblischer Sicht

Die Bibel begründet Ehe und Familie nicht als eine auf Liebe gründende Gemeinschaft, sie propagiert keine aus Vater, Mutter und ihrer beider Kinder bestehende Kleinfamilie und auch nicht jene Rollenverteilung, in der er draußen für den Erwerb sorgt und sie den Haushalt führt und die Kinder versorgt. Diese These entfaltete der Theologe Jürgen Ebach vor der Lippischen Landessynode Ende November. In seinen Ausführungen entzog er solchen Familienbildern die biblische Legitimierung. Seinen Vortrag können Sie hier nachlesen.

Lippische Landessynode

Lippische Landeskirche will Familien stärker wahrnehmen

Detmold, 26.11.2012. Die Lippische Landeskirche verpflichtet sich, die eigene Arbeit auf Familienfreundlichkeit hin zu überprüfen, Familien stärker in den Blick zu nehmen und Vernetzungen mit verschiedenen Partnern vor Ort zugunsten von Familien anzustreben. Das hat die Landessynode heute beschlossen.

Es gehe darum, "aufmerksam wahrzunehmen, wie unterschiedlich Familien sind und diese Unterschiedlichkeit zu respektieren", sagte die Landespfarrerin für Diakonie, Renate Niehaus, in ihrer Einführung des Themas auf der Synode. "Familie ist da, wo Menschen dauerhaft und generationenübergreifend persönlich füreinander einstehen und Verantwortung übernehmen", dieser Familienbegriff liege dem von der Lippischen Landeskirche und der Evangelischen Kirche von Westfalen entwickelten Impulspapier "Familien heute"  zugrunde. Darüber hinaus seien die Herausforderungen, die Familien zu bestehen hätten, nicht "graue Theorie für die Kirche, die Gemeinden, die Diakonie. Sie sind lebendiger Bestandteil des Ganzen." Also müsse geklärt werden, was Familien brauchen, welche Unterstützung und Hilfen und wie Gemeinde aussehen muss, "damit Familien in jeder Form in ihr Platz finden." 

Auch die Gemeinden und Einrichtungen der Diakonie sind gebeten, sich der Verpflichtung der Landeskirche anzuschließen. Landeskirchliche Dienste, Gemeinden und diakonische Einrichtungen sollen im kommenden Jahr Gestaltungsideen und Projekte entwickeln sowie Erfahrungsformen mit neuen und bewährten Handlungsformen beschreiben. Auf der Internetseite www.familien-heute.de wird der Prozess begleitet.

Aspekte der kirchlichen Beschäftigung mit dem Thema "Familie" sind religiöse Erziehung und Gemeindeaufbau; die Familie als Handlungsort von Diakonie unter den Stichworten Pflege, Armut, Erziehungshilfen; lebenslange seelsorgerliche Begleitung von Menschen und damit auch der Familie sowie der Ausbau von Kindertagesstätten unter der Überschrift "familienfreundliche Betreuungszeiten".

Die Lippische Landeskirche hat rund 177.000 Gemeindeglieder.

 

Hauptvorlage "Familien heute" der Öffentlichkeit übergeben

Das Ziel heißt "Familien zu stärken"

Bielefeld, 16. November 2012. Heute ist die Hauptvorlage "Familien heute" der Öffentlichkeit übergeben worden. "Das Anliegen der Hauptvorlage und des damit verbundenen Prozesses ist es, Familien zu stärken." Betonte Superintendentin Annette Muhr-Nelson in ihrer Einbringungsrede vor der Synode der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW).

Denn bei allem gesellschaftlich bedingten Wandel und unabhängig von ihrer Form bleibe die Familie der primäre Sorge-, Schutz- und Entwicklungsraum für ein Kind. Liebe und Geborgenheit, Vertrauen und Glück würden zuallererst in der Familie erfahren. In ihr werde Wissen weitergegeben, würden Traditionen gelebt und gebildet, kulturelle Erfahrungen gemacht, Werte vermittelt. "Starke Familien, in denen dies gelingt, bilden die Basis einer leistungsfähigen Zivilgesellschaft - und einer lebendigen Kirche."

Die Hauptvorlage ist ein Impulspapier, das im kommenden Jahr in der EKvW diskutiert werden soll. Im Kern gehe es um drei Fragen, so Muhr-Nelson: 

  1. Was verstehen wir – in der EKvW – unter „Familie“?
  2. Welche Leitbilder zum Thema „Familie“ gibt es in der Bibel und in unserer theologischen Tradition und was heißt das für unsere sozialethische Positionierung in Fragen der Familie?
  3. Wie können wir in unserem kirchlichen und gesellschaftlichen Handeln konkret Familien stärken?

Stellungnahmen: Frist endete am 07. Juli 2014

Die Frist für Stellungnahmen und Beschlussanträge an die Landessynode 2014 endete am 07. Juli 2014.

Erfahrungen mit Projekten und Veranstaltungen zur Hauptvorlage sind weiterhin willkommen. Bitte schicken Sie diese an:

familien-heute@ekvw.de 

Stellungnahmen aus dem Bereich der Lippischen Landeskirche können noch bis zum 20. August eingereicht werden. Bitte schicken Sie diese ebenfalls an:

familien-heute@ekvw.de 

Referentinnen und Referenten

Sie sind auf der Suche nach einer Referentin oder einem Referenten, der in die Hauptvorlage einführt oder spezielle Themen der Hauptvorlage darstellt? Es gibt einen kleinen Pool von Menschen, die an der Hauptvorlage mitgearbeitet haben und dazu gerne bereit sind.

Kontakt:

Christa A. Thiel
familien-heute@ekvw.de

Synode 2012

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Familien heute
 

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